
So. Jetzt hab ich endlich mal wieder Internet und Akku über einen längeren Zeitraum um hier zu schreiben. Mir ist mein Handy auch anfangs kaputt gegangen, weshalb ich das ganze erstmal wieder regeln muss. Und ja, auf dem Land hier ist nicht viel mit guter Verbindung oder dauerhaftem Stromanschluss. Wir haben zwar solar, aber das funktioniert im Moment nicht wirklich.
Jetzt aber mal der Reihe nach.
Ich bin seit Anfang Juni in Mweka, einem kleinen Dorf in der Nähe von Moshi, am Hang vom Kilimandscharo. Hier lebe ich in einer Gastfamilie, bestehend aus Großeltern und vier Enkeln, die so gut wie mitwohnen. Mein Gastvater kann gut Englisch, bei meiner Gastmutter is es etwas schwieriger und ich muss mich definitiv mehr dem swahili lernen widmen. Ich habe dort ein kleines Zimmer mit Bett und Regal und ansonsten drum herum alles sehr einfach gehalten. Nur Gitter, kein Glas vor der Scheibe, eine Stehtoilette separat vom Haus, die Dusche besteht aus nem Eimer Wasser und gekocht wird über Feuerholz. Aber zur Arbeit in die Baumschule muss ich nur 5 min laufen. An sich mal ne total spannende Erfahrung, nur alles auch seeeehr gewöhnungsbedürftig und ich bin hier momentan als einzige Volontärin in dem Dorf. Wenn man dann noch die anderen nicht so richtig versteht kann man sich leider schnell etwas einsam fühlen, da ja auch der Kontakt nach aussen nur sporadisch ist. Zudem ist immer noch Regenzeit und hier oben einfach echt kalt, weshalb ich zwei Decken, zwei Hosen, zwei shirts und ne Mütze beim schlafen anhabe. Und im Moment gerade ne Erkältung mit mir schleppe.
Das braucht jetzt alles seine Zeit bis ich mich richtig eingefunden hab in allem und ich merke auch dass es von Woche zu Woche besser wird. Wenn dann mal die Sonne scheint is nämlich richtig schön dort! Überall grün, vielen Bananenstauden, Kaffeeplantagen und wenn man Glück hat sieht man auch den kili ohne Nebel davor.

Die Baumschule in der ich mit world unite arbeite ist ein Gemeinschaftsprojekt von Leuten aus dem Dorf und jeden zweiten Tag kommen ein paar „Mamas“ hoch die sich dann mit um die Pflanzen kümmern. Einen upcycling Tag wollen wir mit ihnen auch mal machen.

Nebenan wird im Moment noch das Camp (wie in Sansibar auch) fertiggestellt, damit hier Volontäre wohnen können.


Die Küche wirkt besonders schnieke 🙂
Daher ist noch Baustelle und ich pack auch hier überall mit an. Ab kommender Woche ist aber das erste Zelt schon bezugsfertig. Dann kommt auch schon Isabel , mit der ich auf Sansibar schon war.

Die Aussicht auf Moshi runter ist auch gigantisch!

Unten in gehts dann eher wuselig zu und eigentlich bin ich dort nur am Wochenende mal. Hier ist aber immerhin guter Empfang 😉



Mit Maria, ner ehemaligen Volontärin hab ich mir mal den stillgelegten Bahnhof angeschaut. Mit Ziegen und Schafen drum herum.

Vor kurzem haben wir auch 500 baumsätzlinge „ausgewildert“ und an nem Hang gepflanzt. Scheint schon recht grün, ist aber auch einfach viel Gras und Gebüsch, was wir erstmal entfernen mussten.


Ich treff auch immer wieder Salome, die zum gleichen Zeitpunkt wie ich hier ihren Aufenthalt weiterführt, nur eben unten in moshi in ner Kindertagesstätte. Vor kurzem ging es für uns dann an nem Wochenende zu den mataruni Wasserfällen in der Nähe auf ne kleine Wanderung, was nach dem ganzen Chaos echt gut tat!


Und man merkt, dass hier dann auch alles christlicher geprägt ist als die Insel.

Und noch ein bild von mir und zwei der vier Kinder (junior und dicki)
Jetzt muss ich aber los, heute bin ich mit zu einer Hochzeit eingeladen, wo ich schon seehr gespannt bin.
Also: ich lebe, hab n Dach überm Kopf und hab genug zu Essen 😉 und der Rest wird auch schon werden.



























































































































































