



Echse

2 Python Schlangen


Überall Hühner und Küken





Echse

2 Python Schlangen


Überall Hühner und Küken




Jetzt ist es leider wieder ganz schön her, als ich das letzte mal geschrieben hatte…was ist seither so passiert?
Wir haben mittlerweile eine kleine Baustelle im Camp. Und zwar haben wir Mädels den Fahrrad Schuppen abgerissen ( Holzgerüst mit Palmenblättern als Dach), wo dann wiederum ein Bauarbeiter mit Assistent ein neues Gebäude hinbaut, welches dann als Lager und für Gepäck genutzt werden soll. Wir haben dann beim Beton anmischen geholfen und haben Steine für die Mauer hingetragen sowie grobe Steine für die Mitte als Boden, über die noch Zement geleert wird. Das gab mMuckis! Und Blasen an den Händen….wir mussten die Steine nämlich noch teils kleiner klopfen bzw der Höhe des Gebäudeumrisses anpassen. Hat aber auch Spass gemacht sich zu verausgaben!
Der Schuppen davor:





Der neue Fahrrad Schuppen steht mittlerweile auch schon!
Insgesamt sieht es hier übrigens so aus:
Beim Henna malen

Unsere Zelte und der Essensbereich

Im Zelt, die kompostoilette und das Bad


Unsere Betten



Papaya im Garten


Weiter wollte ich mal von dem Erlebnis einer Dalla dalla fährt berichten.
Dalla dalla s sind hier so die Hauptverkehrsmittel für die meisten (neben Taxis, welche aber eher von Touris genutzt werden). Meist sind es kleinere Busse mit einigen Sitzen oder ein umgebauter Kleinlaster der dann eher wie eine Kutsche mit niedrigem Dach und zwei Reihen zum sitzen besitzt. Dalla Dallas haben keinen Fahrplan, kommen irgendwie und irgendwann und an Haltestellen die häufig nur ein Baum sind oder eben durch Mund-zu Mun- Propaganda weitergegeben werden. Da muss man zur Not auch mal fragen…
Vorne auf dem Bus steht dann das Endziel drauf, man sollte aber beim Einsteigen sagen wohin man möchte. Meist sind sie so voll, das man inmitten der Reihen steht oder schon wieder halb auf dem schoss des anderen, einem ein kanister als sitz angeboten wird, man vllt mal schwitzige Achseln vor der Nase hat oder ein Kind dass dir auf den schoss gesetzt wird. Alles in allem sollte man keine Berührungsängste haben 🙂 immerhin sind die Fenster offen und man bekommt bei der schnellen Fahrt viel Wind ab. Gezahlt wird dann entweder am Ende beim Aussteigen oder währenddessen, was dann heisst dass der Beifahrer die Reihen abgeht und Geld einsammelt. Das wird dann durch die Reihen gereicht und man bekommt tatsächlich das passende Rückgeld wieder. Spannend wie der da den Überblick behält…eine Fahrt ins 15min entfernte Paje kostet zum Beispiel 500 Schilling, was ca. 25 Cent entspricht. Easy also für mich arme Studentin 🙂 macht aber auch Spass diese Art von Transport zu nutzen, da man fast nur Einheimische trifft und das Leben ein bisschen beobachten kann. Obwohl es hier sehr muslimisch geprägt ist findet man zum Beispiel im dalla dalla mal drei Frauen nebeneinander, die komplett unterschiedlich gekleidet sind. Eine ohne Kopftuch, eine mit Schleier und die dritte mit Burka. Alles parallel und ohne Konflikte.
Jetzt sind wir hier seit einer Woche zu 6. Sandra und Marina sind abgereist und dafür kamen jetzt Isa (29), John (17) und Melina (19) aus Deutschland, Bettina (53) aus Lichtenstein und Sulayman ( 54) aus dem Oman. Eine bunt gemischte Truppe also 🙂 aber total witzig und wir verstehen uns alle prima. Tina ist bei mir mit im Zelt und spricht schwyzer deutsch 😀 sehr amüsant.
Die Tage steht der sala Park auf dem Programm, indem wir noch so einiges machen werden, wie Gehege putzen und Tiere füttern und ausserdem noch helfen beim Bauen von einem Gebäude in nächsten Dorf, was mal eine Schule werden soll.
Jetzt hat hier auch die Regensaison begonnen und es tropft uns die schwüle Luft ständig von der Haut. Und ab und an haut es dann eben mal so gefühlt 100 Liter runter und die Strassen verwandeln sich in Seen. Kann dann auch ne schöne Abkühlung sein, wird aber zum Teil auch frisch und ich muss die langen Sachen auspacken. Das ganze geht dann jetzt so ein / zwei Monate. Da muss man sich dann schnell Aktivitäten für drinnen überlegen.
Ansonsten geht’s mir gut, hab noch keine Darmprobleme, geschweige denn gross Durchfall und hab mich hier glaube ich langsam eingelebt. Es ist zwar ungewohnt als Weisse häufig nur als „reiche touristin“ gesehen zu werden, aber das ist natürlich schwer zu ändern. Ich versuche mich hier am swahili sprechen und hoffe dass es auch im Dorf engere Kontakt gibt um aus diesem Dilemma etwas heraus zu kommen. Gelassenheit und Geduld sind die Devise. Und hakuna matata sowieso 🙂
Unser Camp


Das „Streich-Quartett“ im Zala-Park




Uzi Island, die Halbinsel zu Sansibar


Mangroven Waelder auf Uzi



Markt stand in Stonetown








in Paje am Strand mit Anna



Das Geburtshaus von Freddie Mercury







Jetzt ist es schon eine Woche her, das ich hier auf dieser paradiesischen Insel bin..Die Zeit geht mal wieder schneller rum, als man denkt!
Die Organisation „world unite“ bietet hier auf der Insel verschiedene Projekte vorallem Richtung Naturschutz und Nachhaltigkeit an. Hierzu gibt es das Schildkroetenprojekt in Nungwi, im Norden der Insel (dorthin werde ich vermutlich im April fuer einen Monat hin), ein Projekt in Stonetown, der Hauptstadt, zum Thema “ UNESCO Weltkulturerbe“ und dann eben jenes hier in Kitogani, in der naehe des Jozani Nationalparks im Sueden der Insel. Hier wohnen wir gerade zu dritt ( 2 andere deutsche Maedels und ich) im „Mother-nature Umweltschutzcamp“, das zusammen mit Leuten aus dem Dorf errichtet ist und tatsaechlich ziemlich oeko aufgebaut ist. Wir haben hier eine Komposttoilette, warmes (und aber auch kaltes ;)) Wasser durch eine Solaranlage, die Wasser erhitzt, versuchen hier so gut es geht auf Plastik zu verzichten, haben viele up-gecycelte Objekte in unseren Zelten und leben hier eben relativ einfach in doppelwandigen, vor Mosiktos geschuetzten 6 Bett- Zelten. Und drum herum wachsen Mangos, Papayas, Bananen und Maracujas 🙂 Um dann an unsere „Arbeitsplaetze“ zu kommen, gibt es einige Fahrraeder mit denen es schnell ins Dorf geht. Alles in allem recht ab von touristischen Gebieten und eben schoen im Wald (Gerade im Moment laeuft zum Beispiel ein Huhn mit kleinen Kueken an mir vorebei !). Internet habe ich hier durch eine SIM karte und einer Flat, mit der ich hier eigentlich ueberall ins internet kann und auch Empfang habe ( mehr als mancherorts in Deutschland….)
Mohammed ist einer der Dorfbwohner, der uns Voluntaeree anleitet, das Camp managed und auch den Zala-Park organisiert (hat Biologie studiert) in dem wir ab und an mit anpacken. Dort haben wir die letzten Tage ein Haus gestrichen, was als Unterkunft dient und haben gestern eine Tour durch gemacht um zu schauen, was es noch so zu tun gibt. Es ist zwar einiges was noch nicht so leauft, die Mitarbeiter teils nicht genau unterrichtet sind, was welches Tier braucht und die Infrastruktur muss noch ein bisschen aufgepeppelt werden, aber an sich ist die Idee des Parkes echt schoen! Er moechte hier Kindern und Schulklassen ein Bewusstsein fuer Tiere schaffen, da einige wie Eidechsen, Schildkroeten oder Schlangen oft aus verschiedenen Gruenden getoetet werden ( aus Angst, Aberglaube, Spass, als Nahrung oder wegen des Fells\ der Haut). Hierzu macht er Fuerhungen durch die Gehege und unterrichtet sozusagen ein wenig die Kinder in Sachen Tierschutz. Wie und warum genau es zu dieeser Angst vor den Tieren bzw allgemein der Umgang mit Ihnen kommt, moechte ich die naechsten Monate ein wenig untersuchen und hierzu ihn auch noch genauer befragen. Im Zala Park gibt es Schildkroeten, Chamaeleons, 2 Pythons, Meerschweinchen und Hasen, eine mini Antilope und Fische. Es kommen aber wohl demnaechst noch ein paar weitere.
Ansonsten haben wir die Tage noch eine „Orientierungs-tour“ gemacht, sind durchs Dorf gefahren und waren vor kurzem noch in der Jozani Schule um den klassenraum mit dem Sonnensystem und grossen Planeten zu verschoenern. Ziemlich viel gemalt also die Tage, das war herrlich 😉 Am Wochenende haben wir immer frei und haben es letzte Woche genutzt um an den Strand nach Paje zu fahren (20 min mit dem oertlichen Dalla Dalla Bus), was dann wieder ein bisschen touristischer war, aber trotzdem schoenes, klares Wasser und Sandstrand (und leider auch sehr warmes Wasser…die Tropen halt…)
Am Sonntag kam dann noch Anna zu Besuch, meine ehemalige Mitbewohnerin aus Tuebingen, die gerade eh auf Reisen in Uganda und Kenia war und jetzt noch einen Abstecher nach Sansibar gemacht hat 🙂 Mit ihr und Marina ging es am Sonntag nach Stonetown mit einer gefuehrten Tour durch die alten verwinkelten Gassen der Altstadt. Sehr schoen, vorallem auch die Maerkte und die alten Gebaeude. Ich war aber dann auch wieder froh aus diese vollen Stadt mit diesen vielen Menschen und Touris raus zu sein….Wald ist mir bei der Hitze lieber 😉 Ein bisschen Sonnenbrand gabs schon, aber fuer meine Verhaeltnisse is das noch gar nix ! Jetzt beginnt aber bald die Regenzeit und ich bin gespannt, wie das Wetter sich dann anfuehlt.
Bevor ich gleich zur „cultural tour“ aufbreche, hier noch ein paar Bilder

…und gleich landen wir in Amsterdam!

Kenia-Ausblick

völlig erledigt aber auch voller Vorfreude!

Mount Kilimanjaro in Tansania

Endlich auf der Insel!
Nach einigem Chaos und stops in Amsterdam und Nairobi hab ich’s nun endlich auf die Insel geschafft! Weiteres gibt’s demnächst, jetzt erstmal noch erholen von der langen Reise und mit 20°, ein paar Grillen und ab und an einem Äffchenschrei im Ohr ins Bett.
