
Nach einem kurzen stop in Moshi gehts mit Pascal, Isabel und Sara (ne andere voluntärin aus Moshi town) mit dem Bus und 15h Fahrt zunächst nach Mwanza an den Viktoriasee. Dort wohnen wir bei Mama Kilala/ Herta, ner 75 jährigen Deutschen die schon 50 Jahre in Mwanza wohnt und ihr Haus an Gäste mitvermietet 😀 Sehr schrullig die Gute aber total lieb. Und hammer selbst gemachtes Essen!Mwanza selbst ist die zweitgrößte Stadt in Tansania und hat wie jede Großstadt den Kontrast von reich und arm…


Sehr bekannt ist hier der „Bismarck rock“. Überhaupt hat es hier überall richtig viele Felsen zwischen denen auch Häuser gebaut sind (siehe oben)


Von links: ich, Sara, Isa, Pascal

Wir haben mit der Fähre den kleinen Ort Kamanga besucht, sind bisschen gewandert und haben Reis und Spinat mit sehr kleinen fischen gegessen. War aber echt fein!


Und abends den Sonnenuntergang am rock bestaunt

Am nächsten Tag gings zum “ nane nane“ fest (–>8.8.) was das fest der Bauern ist und wie ein Volksfest bei uns ausschaut. Nur ohne Fahrgeschäfte. Dafür mit Bühnen und vielen vielen Marktständen und am Rand ein paar Felder mit Gemüse und Möglichkeiten Saatgut und alles was dazu gehört zu kaufen. Auch Hasen uns Hühner.

Von Aubergine bis Baumwolle alles dabei

Ausflug auf die Insel Ukerewe

2 Tage haben wir am Schluss noch auf Ukerewe verbracht (welche bekannt ist um vielen Albinos Schutz vor Verstümmelung zu bieten). Dort sind wir auch einfach nur viel durchs Örtchen gelaufen und haben es auf uns wirken lassen.





Nach langem suchen doch noch n kartendeck gefunden (mit Michael Jackson drauf!) mit dem wir dann umgewandelt „wizard“ gespielt haben.
An meinem Geburtstag gabs überraschend am Morgen n Kuchen mit Ständchen 🙂
Den Tag über waren wir mit nem guide bei nem älteren Herrn, dem „storyteller“, der uns was über die Geschichte Ukerewes, sein eigenes Mitwirken bei der Unabhängigkeit Tansanias, allgemein Kolonialzeit und das Leben auf dem Dorf erzählte. Sehr spannend und mega süß wie wir zusammen unter dem Orangenbaum saßen, wie Opa und seine Enkel_innen!
Mittags lecker Fisch gegessen und dann weiter mit dem guide auf ne Fahrradtour, vorbei an nem Dorf Hafen und zum Abschluss auf n Hügel mit toller Aussicht und Sonnenuntergang.





Am letzten Tag sind Sara und ich noch auf den Markt um ein paar viktoriabarsche zu kaufen und anderen in moshi frittiert mitzubringen.Zu Hause dann bei Herta im Garten erstmal die Fische entschuppt und auseinander genommen und dann in Öl gebadet.


