Die letzte Arbeitswoche im camp

Die Tage kam die Cousine von unserer Köchin um uns die Haare zu flechten. Irgendwie wollte ichs mal ausprobieren und wieder mal was neues mit meinen Haaren machen. So faszinierend welch verschiedene Flechttechnicken es gibt! Nur leider hatten wir ein Missverständnis und ich bekam nicht die Zöpfe die ich mir eigentlich vorgestellt hatte sondern eine gedrehte Version. Egal. War recht ungewohnt alles so mit schwarzem kunsthaar drin und sehr fest, dafür aber endlich mal die langen Haare aus dem Gesicht. Aber nach ner Woche musste das ganze auch weichen da es auf Dauer ziemlich unbequem ist und die Kopfhaut extrem angespannt ist.

Zusammen mit meiner Gastschwester und nem Nachbarjungen haben wir alles wieder rausgezogen und schwupps hatte ich mal kurz ne löwenmähne 🙂 ein Experiment wars wert, im Dorf gabs aber dafür viel positive Rückmeldung, so schlimm kanns also nicht gewesen sein.

Für die Baumschule haben wir vor kurzem ein wenig außerhalb Moshis an der Strasse Samen vom sogenannten „Christmas tree“ gesammelt um Sätzlinge zu ziehen.

Die Samen aus den Hülsen

Seit ner Woche haben wir auch nen neuen Mitstreiter, den Giovanni (29) aus bella Italia. Zur Entspannung gabs dann vor kurzem n filmabend nach der Arbeit mit Bier, Cola, chips und Keksen!

Links: unsere Köchin Happy (sie heisst wirklich so), Giovanni, Isa und Maimu (ein Handwerker)Rechts: ich, Pascal und Risiki (auch Handwerker)

…und es wird immer grüner bei uns!Immer mehr Hecken und Grasflächen kommen dazu.

Montags haben wir „community work“ und gerade sind Wege dran, die von Unkraut befreit werden und Hecken die wir kürzen.

Im camp wird das Gras langsam!

Ein paar Eindrücke noch aus Mweka und moshi.

Hier wird im Moment die Strasse aufgerissen, erweitert und bald geteert.

…wenn du am nächsten Morgen plötzlich in Abgrund fällst…

Moshi:Immer wieder irritierend diese Kombi aus Soldat und dem Spruch“Wasser für Leben“ (auf nem Kreisel)

KNCU (Kilimandscharo national coffee Union)

Die daladala Station mit dem kili im Hintergrund.

Ab August werde ich nur noch sporadisch im camp sein und mal mehr noch das Land erkunden.

2 Tage in die usambara Berge, 1 Tag nach Bagamoyo an die Küste, ne Woche an den Viktoriasee, 4 Tage auf Safari (Serengeti, ngorogoro, Tarangire NP) und ab 21. dann zurück nach Sansibar und dort nochmal mitarbeiten, Interviews führen und nochmal an den Anfang der Reise erinnern. Und am 1.9. dann zurück in die Heimat. Wahnsinn, schon bald sind 6 Monate rum!

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