Es war jetzt den letzten Monat doch turbulenter und ich hatte ein Tief, war psychisch etwas müde von einigen Dingen, hatte glaube ich einen noch größeren Kulturschock als zuvor und war zum teil sehr betrübt über einiges. Gerade in der Gastfamilie war es doch sehr einsam und der einfache Standart und mein dunkles kleines Zimmer haben auf Dauer belastet, weshalb ich mit Hilfe meiner Koordinatorin ab morgen in eine andere Gastfamilie ziehen werde. Es wird zwar von der Ausstattung nur ein wenig besser sein, dafür ist es aber eine grössere Familie und ich hoffe dass das Gemeinschaftsgefühl grösser ist. Trotz allem war es eine gute Zeit, ich habe mich mit meinem Gastvater gut verstanden und sie waren sehr bemüht um mich.Die letzten Tage haben wir zu zweit zum Beispiel Kaffee Bohnen im Garten geerntet!Zunächst sind die Bohnen grün
Sobald sie rot sind können sie gepflückt werden.
War noch nicht sooo viel, aber ab jetzt wird jede Woche ein bisschen geerntet.Danach gehts in eine Dresche, bei der die erste „Hülle fällt“.
Diese werden dann getrocknet, dann kommt noch einmal eine Schicht ab und zuletzt wird geröstet. Er meinte dass ich auch trotz Umzug ihm noch weiter helfen kann. Bin sehr froh wie problemlos wir das ganze dann doch beenden konnten und wir trotzdem dankbar für die Zeit waren.In der Nähe vom camp haben wir vor kurzem das „mweka gate“ zum Kilimandscharo besucht. Hier kommt ein Grossteil der Wanderer wieder vom Berg. Camp und gate sind auf ca 2000m Höhe und schon die Hälfte vom kili! Zwar war ich dann nicht ganz oben aber immerhin zur Hälfte 😉
So tun als ob 😉
Mit schönem Blick auf moshi runter.
Und wir haben schon einige Bäumchen wieder gepflanzt. Dieses mal mit ner Gruppe der „international school“.Isa, aus Sansibar ist auch wieder mit dabei. Und seit dieser Woche noch Pascal, 18, aus Deutschland.
